Apocalypse Now Redux
Über den Film
Im Mai 1979 erlebte APOCALYPSE NOW als sogenanntes „Work in Progress“ auf den Internationalen Filmfestspielen in Cannes seine Uraufführung. Der Film wurde mit Lob überschüttet und wurde mit dem Hauptpreis des Festivals, der begehrten Goldenen Palme, ausgezeichnet.
Regisseur Francis Ford Coppola brachte mehr als vier Jahre seines Lebens mit der Konzeption und Fertigstellung des Films zu. Allein die sehr aufwendigen und äußerst kräftezehrenden Dreharbeiten auf den Philippinen dauerten ein ganzes Jahr. Finanzierungsprobleme, Alkoholexzesse, ein Herzinfarkt des Hauptdarstellers und katastrophale Produktionsbedingungen trieben alle Beteiligten an den Rand des Wahnsinns. Die gesamte Produktion verschlang mehr als 30 Millionen US-Dollar. Doch der Aufwand lohnte sich: APOCALYPSE NOW, der insgesamt in acht Kategorien, u.a. als Bester Film, für den Oscar nominiert war, heimste bei den Academy Awards zwei goldene Trophäen ein (in den Kategorien „Bester Ton“ und „Beste Kamera“), avancierte zum weltweiten Kritiker- und Publikumserfolg und ging als großartiges Meisterwerk in die Filmgeschichte ein.
Im Mai 2001 - genau 22 Jahre nach seiner Welturaufführung - kehrte APOCALYPSE NOW wiederum im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes auf die Kinoleinwand zurück. APOCALYPSE NOW REDUX („Redux“ meint „Zurückgehen zu den Anfängen“) lautet der Titel der neu überarbeiteten und stark erweiterten Fassung. Sie zeigt zwei komplett neue Sequenzen und viele kleinere Einstellungen, die in der sehr fragmentarischen ersten Kinoversion keine Berücksichtigung fanden. Das ursprünglich 153 Minuten lange Werk bringt es nun auf eine Dauer von insgesamt 203 Minuten. Es setzt nicht nur künstlerisch, sondern auch hinsichtlich seiner Bild- und Tonqualität ganz neue Maßstäbe.
Kurzinhalt
APOCALYPSE NOW erzählt die Geschichte einer gefährlichen Sondermission, mit der ein US-amerikanischer Offizier inmitten der Wirren des Vietnamkrieges beauftragt wird: Captain Willard (Martin Sheen) soll mit einer Handvoll Männern den unkontrollierbar gewordenen und offenbar durchgedrehten Colonel Kurtz ausfindig machen und liquidieren. Kurz hält sich laut Militärberichten mit seiner Einheit tief im kambodschanischen Dschungel verborgen. Ein Bord eines kleinen Patrouillenbootes machen sich Willard und seine Leute dahin auf. Ihre aberwitzige Flussfahrt gerät zu einer düsteren Odyssee, die sie dem Herz der Finsternis immer näher bringt.
Filmpiraterie
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