Head in the Clouds
Über den Film
Es ist das ewige Spannungsfeld zwischen Privatem und Politischem, das HEAD IN THE CLOUDS seinen besonderen Reiz verleiht. Einerseits schildert der Film eine epische, an die großen Melodramen David Leans erinnernde Liebesgeschichte. Doch so einzigartig und eigenartig das Verhältnis der drei Protagonisten auch ist mit seiner Frivolität und seinem für die damalige Zeit radikalen Freiheitsdrang, so eng ist es zugleich verwoben mit den alles überschattenden historischen Ereignissen. Mit der Ausbreitung des Faschismus schiebt sich auch eine Front zwischen Gilda einerseits sowie Guy und Mia andererseits. Während letztere den Druck des Handeln-Müssens als so stark empfinden, dass er sogar die Liebe zu Gilda überwiegt, lehnt diese es ab, politische Verantwortung zu übernehmen. Doch kann man seinem Schicksal entgehen?
Kurzinhalt
In einer stürmischen Regennacht des Jahres 1933 führt der Zufall sie zum ersten Mal zusammen, den ernsthaften Studenten Guy Malyon (Stuart Townsend) und die exzentrische Aristokratentochter Gilda Bessé (Charlize Theron). Unterschiedlicher können ein Mann und eine Frau kaum sein, trotzdem – oder gerade deshalb – entflammt zwischen ihnen eine leidenschaftliche Liebe, die den gesellschaftlichen Regeln ebenso trotzt wie den dramatischen historischen Ereignissen der folgenden Dekade. Im von Lebenslust und knisternder Kreativität geprägten Paris der Dreißiger bilden Gilda und Guy gemeinsam mit der rassigen Mia (Penélope Cruz) eine Ménage à trois, bis der Spanische Bürgerkrieg den sinnlichen Zeiten ein jähes Ende setzt. Gegen Gildas Willen beschließt Guy, für die Republikaner in den Kampf zu ziehen. Und so sehen die beiden sich erst Jahre später im besetzten Paris wieder – Guy als Agent im Dienst des britischen Secret Service, Gilda als Geliebte eines deutschen Offiziers (Thomas Kretschmann) ...
Filmpiraterie
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